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Fotos zu Leserreisen

Katalonien - geschichtsträchtige Region zwischen Mittelmeer und Pyrenäen, 06. bis 13.03.2017

Bestens gelaunt startete vor kurzem eine Gruppe Leserreisender in den Nordosten Spaniens - in die autonome Region Katalonien. Auf kleinstem Raum (32.000 km2) findet man zwischen den hochalpinen Pyrenäen, den dichten Wäldern in den Mittelgebirgen und den weiten, landwirtschaftlich genutzten Ebenen (Gemüse und Weinbau), bis hin zu den steilen Felsküsten und den feinen Sandstränden einfach alles. Jeden Tag aufs Neue konnten wir uns von diesem Kontrastreichtum überzeugen - ein Höhepunkt folgte dem anderen.

Barcelona. Wohl jeder ist begeistert von dieser pulsierenden Stadt, die der Dichter Maragall schon vor 100 Jahren als ‘la gran enoisera‘, die große Zauberin, bezeichnete. Egal, ob man durch das ‘Barri Gotic‘ streift, welches noch das Barcelona des Mittelalters zeigt oder im Viertel ‘Eixample‘ die Bauten des ‘Modernisme‘ bestaunt - die Eindrücke sind überwältigend. Der bekannteste Vertreter dieser Stilrichtung, Antoni Gaudi, hinterließ mehr als beeindruckende Bauwerke. Mit seiner ‘Sagrada Familia‘ schuf er ein einzigartiges, monumentales Werk. Inspiriert von der Natur ließ Gaudi doppelt gewundene Säulen wie einen Wald emporwachsen, von 15 m Höhe in den Chorräumen bis hin zu 75 m Höhe in der Apsis.

Blanes
Fern vom Trubel der Stadt bot der wunderschön über dem Meer auf einem Felsrücken gelegene Botanische Garten ‘Marimurta‘ , angelegt von dem Deutschen Carl Faust, am folgenden Tag zauberhafte Ecken zum Entspannen und Staunen.

Girona und Figueres
Vor allem die mittelalterliche Altstadt des über zweitausend Jahre alten Girona begeistert mit farbenfrohen, malerischen Häusern, die rechts und links das Ufer des Riu Onyar säumen, überragt von der zwischen dem 11. und 18. Jhd. entstandenen Kathedrale, deren Kirchenschiff mit 23 m als das breiteste der Welt gilt. Zum Verweilen laden die gemütlichen Restaurants unter den Arkadengängen an der Plaça de la Independència ein.
In Figueres stand das imposante ‘Teatre - Museu Dali‘ auf dem Programm. Dali verwandelte das Stadttheater in ein gewaltiges, surrealistisches Kunstwerk mit blutroten Wänden, steinernen Broten an der Fassade und weißen Betoneiern auf dem Dach. Viele Überraschungen des einfallsreichen, ‘wahnwitzigen‘ Künstlers verblüffen die Besucher.

Rupit und Besalu
Richtung Pyrenäen, in einer zerklüfteten Gebirgslandschaft, erkundeten wir das komplett aus Naturstein erbaute Dorf Rupit auf rund 1000 m Höhe und ließen uns auch nicht von der abenteuerlich schwankenden Hängebrücke abschrecken.
Bei einem Zwischenstopp hieß es Beine vertreten am Ufer des etwa zwei km langen, aus Quellen gespeisten stimmungsvollen Sees ‘Estany de Banyoles‘ , bevor per Touristenbähnle und zu Fuß das reizvolle mittelalterliche Städtchen Besalu am Ufer des Riu Fluvia mit seiner romanischen Brücke erkundet wurde.

Vall de Nuria
Ein absoluter Höhepunkt unserer Reise war der Ausflug in dieses wunderschöne Pyrenäental. Die von Ribes de Freser (905 m) ausgehende Fahrt mit der in eine Zahnradbahn übergehende Schmalspurbahn, die einen Höhenunterschied von über 1000 m überwindet, bietet atemberaubende Ausblicke in tiefe Schluchten und auf über zweitausend Meter hohe Berge. Oben angelangt ging es mit der Telecabina-Seilbahn ruck zuck noch weitere 100 m höher.
Der für die Katalanen nach Montserrat wichtigste Wallfahrtsort Nuria ist ein herrlich gelegenes Ski - und Wandergebiet. Wir genossen mitten im Schnee ausgiebig die vom Himmel strahlende Sonne.

Tossa de Mar
Individuell nutzte jeder den vorletzten Tag, um beispielsweise per Bahn noch einmal nach Barcelona oder, in anderer Richtung, mit einer Bahnfahrt nach Tossa de Mar, einem charmanten Städtchen mit historischem Stadtkern. Am Sandstrand entlang ließ es sich gemütlich zur ‘Vila Velha‘ laufen, die mit riesig hohen Mauern und Verteidigungstürmen auf einem Felsen thront.

Montserrat und Penedès
Selbst der Tag der Heimreise bot noch die Möglichkeit für zwei beeindruckende Besichtigungen. Über eine kurvenreiche Straße aus dem Tal des Llobregat nähert man sich dem " gesägten Berg" Montserrat, dessen fingerartige Felsen rund um die Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat (720 m) bis zu 1236 m hoch aufragen. Das Kloster ist von großer religiöser Bedeutung und auch wichtiges Zentrum der katalanischen Kultur.
Im Weinbaugebiet des Penedès pflanzte die Familie Torres 1870 die ersten Reben und ist jetzt, fünf Generationen später, ein weltweit bekanntes Unternehmen. Moderne Technologie, kombiniert mit traditionellen Herstellungsmethoden macht heute die Produktion der vorzüglichen Weine aus, von denen wir zwei verkosten durften. Beschwingt und entspannt ging es danach endgültig Richtung Flughafen.

Die Woche verging wie im Flug und die Aussage von Giacomo Graf Leopardi (18. Jhd.) , einem der bedeutendsten Dichter der italienischen Literatur , " Die Welt gehört dem, der sie genießen kann ", traf voll und ganz zu. Wir genossen jeden Tag!

Text und Fotos: Evelyn Selders-Müller


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Mallorca zur Mandelblüte

Dem unsteten Wetter in der Heimat entkommen ist vor Kurzem eine Gruppe von Reiselustigen und unternahm eine Leserreise nach Mallorca. Auf verschiedenen Ausflügen bei angenehmen Temperaturen um ca. 17 Grad erkundeten sie die Sehenswürdigkeiten von Deutschlands beliebtester Urlaubsinsel. Nach einer Woche kehrten sie mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zurück, wie dem nachfolgenden Bericht unserer Reisebegleiters zu entnehmen ist.

Freitag
Nach einem kurzen, ruhigen Flug in die aufgehende Sonne hatte man den Airport Palma de Mallorca schnell erreicht. Das schön gelegenen Hotel Bahia del Sol in Santa Ponsa war Quartier und Ausgangspunkt der Ausflüge in das Inselinnere.

Samstag
Abweichend vom Reiseprogramm hatte die Reiseleitung heute einen Bus organisiert zu einem Ausflug ins benachbarte, bekannte Andratx. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man das Städtchen, den Hafen und die nähere Umgebung in aller Ruhe erkunden, bevor wier am späten Nachmittag wieder zurück ins Hotel gebracht wurden.

Sonntag
Mit Reiseführer Jorge Lambulay, der die Reisgruppe an allen Tagen begleitete, fuhren wir zuerst in das Landesinnere nach Petra zur „ Ermita de Bonany“, einem Kloster, das auf einer Höhe von 317 m liegt. Das Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert ist eine majestätische Erscheinung, die schon von Ferne zu sehen ist. Von der Anlage hatte man eine weite Sicht über das Land. Auf der Fahrt vorbei an vielen Wiesen und Feldern sah man am Wegesrand schon die ersten blühenden Mandelbäume. Um Mittag erreichten wir die Finca Son Sant Marti. Dort stand in festlichem Ambiente ein Mittagessen bereit mit köstlichem Spanferkel und zum Nachtisch Mandelkuchen, eine Spezialität der Insel. Cap Formentor im nördlichsten Zipfel der der Insel war nächstes Ziel des Ausflugs. Auch hier konnten wir einen wunderbaren Ausblick auf das Meer und die Küste genießen.

Montag
Auf dem Weg zum Tramuntana-Gebirge mit dem bekannten Kloster Santuari de Santa Maria de Lluc, so der vollständige Name, gab es zunächst noch einen Halt in Caimari. Hier durften wir in einer Ölmühle verschiedene Öle probieren. Kloster Lluc ist ein Wallfahrtsort im Nordwesten der spanischen Baleareninsel Mallorca und gilt als spirituelles Zentrum der Insel. Auf der traumhaften Küstenstraße erreichten wir Fornalutx, ein Bergdorf, das von seiner Lage inmitten von Kiefern, Mandelbäumen und Mandarinenhainen und der alten Baustruktur romantischer nicht sein könnte. Auch schon deshalb ist Fornalutx mehrmals als das schönste Dorf Spaniens ausgezeichnet worden. Das Mittagsziel war der Hafen von Soller. Die Mittagspause genoss man in traumhafter Lage in der Sonne mit Blick auf das Treiben auf dem Wasser, bevor wir mit der alten Straßenbahn durch das „goldene Tal“‘ der Orangen- und Zitronenhaine bis hinauf zur Ortschaft Soller fuhren.

Dienstag
Palma de Mallorca ist die Hauptstadt der spanischen Mittelmeerinsel. Wir besichtigten die Altstadt mit ihren engen und romantischen Gassen, den zahlreichen kleinen Geschäften und einladenden Restaurants. Doch der Höhepunkt war der Besuch der Kathedrale der Heiligen Maria, die Bischofskirche des Bistums Mallorca, auch La Seu genannt. Das imposante Gebäude, auf einer leichten Anhöhe gelegen, wurde im Jahr 1230 gegründet, doch erst im 19. Jahrhundert völlig fertig gestellt.

Mittwoch
Valldemossa ist ein ruhiges Örtchen im Nordwesten der Insel in der Region Serra de Tramuntana. Berühmtheit hatte das Dorf erlangt als Domizil des polnischen Komponist Frederic Chopin, der in Valldemossa 1838 den Winter mit der französischen Schriftstellerin George Sand verbrachte hatte. Durch die malerische Bergwelt fuhren wir hinauf auf schmalen, kurvigen Straßen, eine Strecke, die auch bei Renn- und Radfahrern sehr beliebt ist. Nach der Besichtigung der Kartause marschierte die Gruppe zu Fuß durch die engen, gepflasterten Gassen und es bot sich bei einer Pause die Gelegenheit, einheimische Spezialitäten zu probieren. Entlang der Westküste ging es zurück zu Hotel.

Donnerstag
Der vorletzte Tag sollte ein Ruhetag sein. Doch etwa die Hälfte der Reisenden nahm ein weiteres Zusatzangebot an: eine Halbtagstour nach La Granja. Dieses etwa 3000 m² große Landgut befindet sich im westlichen Teil von Mallorca nahe der Ortschaft Esporles. Das Gut ist eine Mischung aus herrschaftlichem und ländlichem Stil, denn neben seiner Funktion als Herrschaftssitz war es früher auch ein Landgut zur Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Das Gut mit seinem interessanten Herrenhaus verdankt seine Entstehung einem oberhalb des Hauses sprudelnden Wasserfall, der das darunter liegende Tal zu einer fruchtbaren Landschaft gemacht hat. Einst war es ein Zisterzienserkloster, dessen Mönche das Gut über 200 Jahre lang bewirtschafteten. Heute befindet sich das Landgut La Granja in Privatbesitz und ist inzwischen zu einem Freilichtmuseum umgebaut worden. Zurück im Hotel genossen die meisten der Leserreisen den Rest des Tages in der warmen Frühlingssonne bei einem Spaziergang am Strand oder in Santa Ponsa.

Freitag
Schon in aller Frühe ging es für den Rückflug wieder zum Flughafen. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine schöne und erlebnisreiche Woche bei frühlingshaften Temperaturen auf der Insel, mit ihren geschichtsträchtigen Ortschaften, einer großartigen Natur und den freundlichen Bewohnern, mit denen es zu vielen persönlichen Begegnungen kam.

 Text und Fotos: Helmut Köhler


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Madeira - Pflanzenparadies zwischen Himmel und Erde, 20. bis 29.11.2016

Lesereise unserer Zeitung führte auf die berühmte Blumeninsel

Müde, aber bester Stimmung, startete eine Gruppe Leserreisende frühmorgens aus dem herbstlich-kühlen Deutschland in mildere Regionen. Eine Fülle schönster Regenbögen empfing und begleitete uns an den ersten beiden Tagen, natürlich bedingt durch einige Regenschauer. Doch zum einen wechselt das Wetter auf Madeira fast im Minutenrhythmus, zum anderen wurde es von Tag zu Tag schöner.
Bestens betreut von Reiseleiter Sergio und Busfahrer Pedro bot jeder Tag eine überwältigende Fülle an Eindrücken. Jeder Ausflug führte an außergewöhnliche Orte, die meist nur über atemberaubende Serpentinenstraßen zu erreichen waren.

Cabo Girâo, Camara de Lobos, Porto Moniz
So auch Porto Moniz an der Nordküste der Insel, die durch bis zu fast 2000 m hohe Gebirgsketten in zwei Regionen geteilt ist. An der zerklüfteten Steilküste liegt dieser für seine bizarr aussehenden Lavaschwimmbecken berühmte Ort. Der Weg dorthin führte zunächst nach Camara de Lobos, einem Fischerort mit ganz eigenen Charme, dem sich auch Winston Churchill nicht entziehen konnte - es war einer seiner Lieblingsorte zum Malen.
Natürlich durfte ein - leider regnerisch-stürmischer - Halt am beeindruckenden Cabo Girāo, der mit 580 m höchsten Steilklippe Europas, nicht fehlen. Nach Porto Moniz gelangten wir dann über den Encumeada - Pass und die Hochebene Paúl da Serra.

Curral das Freiras (Nonnental) , Monte
Einer dieser außergewöhnlichen Orte Madeiras ist auch das auf etwa 1030 m hoch gelegene Nonnental, ein sicherer, fruchtbarer Ort, der im Jahr 1566 vor Seeräubern geflüchteten Nonnen Schutz bot. Vom Eira do Serrado, hoch über dem Ort gelegen, bietet sich in einer Richtung der Blick hinunter ins Nonnental, dem einzigen Ort auf der Insel ohne Sicht aufs Meer, als auch in anderer Richtung ein herrlicher Meerblick. Vom einstigen Luftkurort Monte (einem Vorort von Funchal) mit seiner über dem Ort weiß leuchtenden Wallfahrtskirche , ging es für die Gäste in rasanter Fahrt gut zwei Kilometer im Korbschlitten wieder bergab. Sie waren das erste öffentliche Verkehrsmittel und wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von Engländern erfunden.

Funchal
Rundum zufrieden mit ihrem Aufenthalt starteten stets gut gestimmte Gäste in jeden neuen Tag, so auch zum Halbtagesausflug Funchal. In einer der ältesten Weinkellereien Madeiras, bei Blandy, gab es verschiedene madeirensische Weine zu kosten. Der Grundstock des Weinanbaus wurde mit Weinstöcken aus Kreta gelegt.
Natürlich genossen die meisten bei passender Gelegenheit auch das Nationalgetränk Madeiras, den Poncha, den es in unterschiedlichen Varianten, z. B. mit Passionsfrucht oder Zitrone, gibt. Basis ist Rum, der dieses Getränk äußerst wirkungsvoll macht.
Natürlich schlenderten wir durch die farbenprächtige Markthalle und bestaunten die aufwändigen Handarbeiten in einer Stickereimanufaktur. Wohltuend für alle Sinne war der anschließende Spaziergang im Botanischen Garten, der das ganze Jahr über eine üppige Farben- und Blütenpracht bietet.

Auf in Madeiras Osten - Camacha, Ribeiro Frio, Santana
Der letzte Ganztagesausflug führte zunächst nach Camacha in eine traditionelle Korbflechterei, dann weiter über den Poiso-Pass (1413 m) in den kleinen Ort Santana mit seinen strohgedeckten , bunten Häuschen. Uns bot sich sogar die Möglichkeit , eins noch in Familienbesitz befindliches Häuschen zu besichtigen. Nach kurzem Aufenthalt in Ribeiro Frio, der einzigen Forellenzucht Madeiras, inmitten der urwüchsigen Lorbeerwälder, ging es weiter zur windumtosten, zerklüfteten Ponta de Sāo Lourenço, dem östlichen Ende der Insel.
Einladend wirkte der Sandstrand von Machico, der älteste Ort und die einstige Hauptstadt. Hier, wie auch sonst überall, war man dabei, mit viel Liebe zum Detail kleine Dörfer, Stände u.a. für die Weihnachtszeit aufzubauen.
Die freie Zeit nutzte jeder individuell, z.B. mit einem Bummel durch die kleine, aber höchst interessante Rua Santa Maria mit kunstvoll gestalteten Türen und vielen einladenden kleinen Restaurants. Doch es gab auch Angebote für die Freizeit, und so " stach " ein Großteil der Gäste am vorletzten Tag der Reise mit der "Santa Maria" in See, der 1998 nachgebauten Caravelle von Columbus.

Und am letzten Tag gab es die Möglichkeit zu einer Levada - Wanderung, was eigentlich bei keiner Madeirareise fehlen sollte. Unsere Wanderung führte uns ins Paradiestal (Levada da Serra da Faial). Um die Levadas, uralte Bewässerungskanäle, die im 15. Jahrhundert von den ersten Siedlern mit Hilfe von Sklaven mühsam angelegt wurden, entstand ein Dorf nach dem anderen. Noch heute bewässern die Levadas die in harter Arbeit bepflanzten winzigen Terrassen.

Durch das besondere, feuchtwarme Klima, wächst auf Madeira alles höher und üppiger. Heidelbeeren sind mannshohe Sträucher, Löwenzahn kann bis zu zwei Meter hoch werden, Heidekraut wächst als windschiefe, knorrige Bäume.
So lässt sich die Aussage "Madeira ist ein Paradies, welches dem Himmel ein Stück näher ist als andere" gut verstehen.

Wer jetzt sagt: "Bei dieser Reise gab es zu viele Eindrücke auf einmal " , für den gibt es eine ganz einfache Lösung: wieder hinfliegen!

Text und Fotos: Evelyn Selders-Müller


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Besuch der Heimat der Luxusliner, 01. bis 04.09.2016

Ziel der jüngsten Leserreise unserer Zeitung vor einigen Tagen war im Nordwesten Deutschlands die Stadt Papenburg mit der namhaften Meyer-Werft, der Heimat modernster Kreuzfahrtschiffe. Ein vielseitiges Besichtigungsprogramm in der Region um Oldenburg und Bremerhaven rundete die Fahrt ab.

Schon am frühen Morgen startete die Gruppe mit dem Bus Richtung Norden. In Oldenburg, dem ersten Aufenthalt, erzählte ein örtlicher Reiseführer bei einem Rundgang über Wissenswertes von Stadt und deren Geschichte. Weiter führte die Fahrt nach Bad Zwischenahn, wo Quartier in einem komfortablen Hotel ganz in der Nähe des „Zwischenahner Meers“ bezogen wurde.

Am nächsten Tag ging es zum 60 km entfernten Papenburg an der Ems, um die Meyer-Werft zu besichtigen, die Heimat, bzw. der Geburtsort zahlreicher Kreuzfahrtriesen. Bei einer Führung in der imposanten Fertigungshalle wurde den Reisenden zunächst die Geschichte der Werft näher gebracht und über die Abläufe beim Bau der Kreuzfahrtschiffe berichtet. Dass der Bau eines Passagier- und Kreuzfahrtschiffes ein technisch und logistisch überaus anspruchsvolles Großprojekt ist, das konnten die Besucher in der Halle durch Fenster beobachten. In der Meyer-Werft geben die bekanntesten Reedereien aus der ganzen Welt neue Ozeanriesen in Auftrag. Erst vor wenigen Tagen hat die „Genting Dream“ die Fertigungshalle verlassen, ein Luxusliner der Dream Cruises-Reederei für den asiatischen Raum, ausgerichtet für 3360 Passagiere. Die Reisegruppe hatte die Gelegenheit, das Schiff noch vor der Werft liegend zu betrachten.

Die im Reiseprospekt angekündigte Besichtigung des Ems-Sperrwerks, ein wasserwirtschaftliches Großbauwerk zum Küstenschutz und auch zur Aufstauung des Flusses für Schiffsüberführungen, konnte nicht stattfinden, deshalb ging es zurück nach Bad Zwischenahn , wo die Gäste die Stadt besichtigen und an dem großen See, dem „Zwischenahner Meer“, spazieren gehen konnten.

In Bremerhaven war natürlich der große Hafen die Hauptattraktion am nächsten Tag und eine Hafenrundfahrt ein Muss bei einem Besuch der Stadt. Darüber hinaus hat Bremerhaven eine Vielzahl Museen und weitere Sehenswürdigkeiten, die, so es die Zeit zuließ, erkundet wurden. Besonders sehenswert: die Havenwelten (abgeleitet von Bremerhaven, deshalb mit v geschrieben!) mit den eindrucksvollen, futuristisch anmutenden Bauten des Klimahauses, des Atlantic Sail City-Hotels und des Einkaufszentrums Mediterraneo.

Bei der Rückreise am vierten Tag der Reise war ein Zwischenstopp in Raesfeld willkommene Abwechslung der langstündigen Fahrt. Das Wasserschloss aus dem 12 Jahrhundert strahlte im schönsten Sonnenschein, so dass einem Rundgang nichts im Wege stand.

Auf der weiteren Fahrt zeigte sich das Wetter leider nicht von seiner besten Seite: nach starken Regenfällen und Gewitter-Unterbrechungen erreichte die Reisegruppe die Heimat am späten Abend.

Text und Fotos Helmut Köhler


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Trier und die Römer - Auf Fahrt mit dem Nostalgiezug, 23. Juli 2016

Eine eintägige Fahrt mit dem nostalgischen „Classic Courier“ nach Trier unternahm vor wenigen Tagen eine größere Gruppe von Teilnehmer an der Leserfahrt unserer Zeitung. Bei größtenteils sonnig-warmem Wetter – unterbrochen von einem heftigen Regenguss – konnten sie die Stadt besichtigen und auch mit dem Schiff eine Mosel fahrt unternehmen.

Trotz fast einstündiger Verspätung fuhr der „Classic Courier“ frühmorgens voller gut gelaunter Gäste am Bietigheimer Bahnhof ab. Nach angenehmer Fahrt und fast wieder pünktlich, trafen wir am Trierer Hauptbahnhof ein und wurden dort gleich von unserem römischen Stadtführer Aurelius empfangen. Strammen Schrittes und mit kernigen Sprüchen gewürzt, brachte er uns Römerstätten wie den Dom (älteste Bischofskirche Deutschlands), die Kaisertherme, die Konstantin-Basilika, die Porta Nigra und die weiteren Sehenswürdigkeiten seiner Stadt näher.
Auch heute noch wird die Kaisertherme bestaunt, wo in sechs Kesselräumen kaltes Wasser aufgeheizt und in die Badebecken geleitet wurde, und dies bereits ca. 300 n. Chr.! Sogar eine Fußbodenheizung gehörte zu der Anlage. Heute wird der frühere Warmbadesaal, das \'Caldarium\', für Theateraufführungen genutzt.

Imposanter Dom
Der Dom beeindruckt durch seine gewaltigen Ausmaße, mit Originalmauern von bis zu 26 m Höhe. Direkt neben dem Dom befindet sich die im 13. Jahrhundert erbaute Liebfrauenkirche, die früheste gotische Kirche Deutschlands.

Nicht weniger beeindruckend ist die Konstantin-Basilika, der Thronsaal Kaiser Konstantins. Die damaligen Architekten drückten die Größe und Macht des Kaisers mit der enormen Größe dieses Bauwerks aus: 27 m breit, 33 m hoch und 67 m lang. Das direkt neben der Konstantin-Basilika gelegene bezaubernde Kurfürstliche Palais wird als einer der schönsten Rokoko-Paläste der Welt bezeichnet.
Am Ende der Stadtführung war es dann so weit, wir bestiegen alle vier Stockwerke der Porta Nigra, dem Wahrzeichen Triers. Der gewaltige Quaderbau, das gut erhaltene Nordtor der einstigen römischen Stadtbefestigung aus dem Jahr 260 n. Chr., wurde aus bis zu sechs Tonnen schweren Sandsteinquadern errichtet.

Trier, das einstige Augusta Treverorum, war einer der wichtigsten Verwaltungssitze des Römischen Reiches und wurde als „Rom des Nordens“ bezeichnet. Es gab Paläste, Prachtstraßen, Amphitheater und riesige Badeanlagen.

Einzigartige Ensembles
Die mittelalterlichen Straßen und Gassen des heutigen Triers säumen viele romanische, gotische und barocke Gebäude, die mit reichem Fachwerk und vielfältigen Sandsteinarbeiten verziert sind und das Auge erfreuen. Dazu kam bei unserem Besuch noch buntes Markttreiben und jeder konnte die freie Zeit nach Lust und Laune gestalten.

Fast völlig umgeben von Häusern, gelangt man durch ein barockes Tor zur ehemaligen Zunft-, bzw. Marktkirche St.Gangolf. Deren schöner Turm wurde nach einer großzügigen Spende im Jahr 1507 um die Turmgalerie und die vier kleinen Ecktürmchen erhöht, so dass er mit nun 62 m die Türme des Domes überragte und zum höchsten Kirchturm der Stadt geworden war.
Ein besonderes Haus ist die Steipe (Dialekt für: Stütze), ein turmartiger, viergeschossiger Bau, dessen mit Schiefer gedecktes steiles Walmdach ins Auge fällt. Statuen mit den Trierer Schutzheiligen Petrus, Paulus, Jacobus u.a., Fensterbögen in unterschiedlichen Formen sowie Arkadenbögen, runden das beeindruckende Bild ab.

Schlendert man weiter, vorbei an einem bezaubernden Fachwerkensemble, fällt das Dreikönigenhaus auf – ein frühgotisches Wohnhaus, das aus einem im Jahre 1230 errichteten romanischen Wohnturm entstand. Da sich damals die Hauseigentümer selber verteidigen mussten, wurden die Eingänge einige Meter über der Straße angebracht und waren nur über Leitern erreichbar.

Zugang nur mit Leiter
Vor einer Trierer Weinstube in der Nähe von Dom und Liebfrauenkirche steht die Nachbildung des Neumagener Weinschiffes als Grabmal eines römischen Weinhändlers aus der Zeit um 220 n. Chr. Ein hölzerner Nachbau dieses Weinschiffes liegt seit 2007 im Hafen von Neumagen-Dhron und kann gechartert werden.

Noch vieles mehr könnte erzählt werden, doch bestimmt gibt es ein nächstes Mal. „Salve“, der Willkommensgruß der Römer, heißt nach wie vor Gäste aus aller Welt willkommen und es fällt nicht schwer, dem Flair einer der ältesten deutschen Städte zu erliegen. Wir hielten zwar nicht Hof wie die römischen Kaiser, genossen aber ausgiebig die einstige Residenz Galliens.
Auf der Heimfahrt ließ sich noch einmal die beschaulich vorbeihuschende Landschaft entlang der Saar und in der Pfalz genießen, und das Abendessen in den nostalgischen Speisewagen rundete ganz entspannt einen gelungenen Ausflugstag ab.
„Carpe diem“– wir hatten einen schönen Tag genutzt.

Text und Fotos: Evelyn Selders –Müller


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Per Schiff auf der schönen blauen Donau, 29. Mai bis 06. Juni 2016

Eine erlebnisreiche Reise unternahm eine kleine Gruppe von Leserreisenden unserer Zeitung vor kurzem mit dem Flussschiff auf der Donau, von ihrer Mündung ins Schwarze Meer zurück bis nach Wien.
Der österreichischen Metropole war auch gleich der erste Tag der Reise gewidmet. Nach einer Stadtrundfahrt war ausgiebig Zeit für einen Besuch der bekannten Wiener Schlösser. Schloss Schönbrunn ist Weltkulturerbe und Österreichs meistbesuchte Sehenswürdigkeit. Das barocke, über Jahrhunderte im Besitz der Habsburger stehende Gesamtkunstwerk aus Schloss und Gartenanlage präsentiert sich weitgehend im historischen Originalzustand. Das Schloss Belvedere ist eine für Prinz Eugen von Savoyen erbaute Schlossanlage, wobei das Obere Belvedere und das Untere Belvedere mit der verbindenden Gartenanlage ein barockes Ensemble bilden. Angenehmes Reisen
Mit dem Flugzeug erreichten wir am nächsten Tag Constanta in Rumänien. Und von dort per Bus die Stadt Tulcea am Donaudelta des Schwarzen Meers, dem Ausgangsort unserer Flusskreuzfahrt. Zunächst jedoch wurden die Reisenden auf mehrere Ausflugsboote verteilt, die durch die kleinen Kanäle fuhren, von wo bei schönstem Wetter die mannigfaltige Tierwelt zu beobachten war. Erst danach war Einschiffung auf „MS Nestroy“, unserem schwimmenden Hotel für die kommenden sechs Tage. Und sogleich folgte ein erster Höhepunkt. Die „Nestroy“ fuhr an die Stelle Null der Messung der Flusslänge, und rückwärts bis an die Ort, wo die Donau in das Schwarze Meer mündet. Der dritte Tag gab den Reisenden Gelegenheit, die Annehmlichkeiten des Kreuzfahrtschiffs zu genießen und auch Bekanntschaften mit den Mitreisenden zu schließen, auf dem Sonnendeck im Liegestuhl zu liegen und die Natur vorbei ziehen zu lassen: eine angenehme Art zu Reisen.

Spuren der Vergangenheit
Ein Tagesausflug nach Bukarest, der rumänischen Hauptstadt, stand am Folgetag auf dem Programm. Zuvor besichtigten wir ein Museumsdorf aus ehemaligen rumänischen Bauerhäusern, die schön restauriert einen Einblick in das frühere Landleben vermittelten.
Neben zahlreichen geschichtsträchtigen Bauten Bukarests ist wohl das markanteste Bauwerk der an den Größenwahn des früheren kommunistischen Diktator Ceausescus erinnernde Parlamentspalast.
Der nächste Tag sollte weitere Höhepunkte für alle Gäste bringen. Vorbei an Vidin in Bulgarien mit seiner von Ungarn, Habsburgern, Rumänen und Türken geprägten Geschichte, die bis in das 13 Jahrhundert zurückreicht, brachte uns die „Nestroy“ flussaufwärts an das drei Kilometer lange ,,Eiserne Tor“, eine Flussenge von 165 Metern Länge, eingezwängt von 600 Meter hohen Steilufern. Nach der dritten und letzten Enge – dem 40 km langen Mali Derdap - .ging die Fahrt weiter Richtung Serbien. In der Hauptstadt Belgrad war eine Stadtrundfahrt angesagt, die die Ausflügler zu den markanten Punkten und Gebäuden brachte: Nationalmuseum, Parlament, Kathedrale, Markuskirche, Schloss von Fürst Milos. Und dann hinauf zur Festung Kalmedan, von wo man eine großartige Ausschicht über einen Teil der Stadt hatte. Und weiter ging es nach Ungarn.
Ein Besuch der Puszta ist Pflichtprogramm, wenn man in Ungarn verweilt. Durch Szekszárd, der Partnerstadt von Bietigheim-Bissingen, führte uns der Weg aufs Land hinaus zu Pferdehirten, die mit allerlei Vorführungen die Reisenden ins Staunen versetzten. Das Schiff war in der Zwischenzeit weiter flussaufwärts gefahren und nahm die Ausflugsgäste am Spätnachmittag in Kalocsa wieder auf.

Zum Sonnenaufgang an Deck
Schon in aller Früh am achten Tag standen die Reisenden auf dem Sonnendeck, um nicht die Einfahrt in die ungarische Hauptstadt Budapest zu verpassen. Ein Sonnenaufgang, der nicht schöner sein konnte, zeigte die prachtvollen Gebäude in der Stadt. Beeindruckend wirkten die Sehenswürdigkeiten auf die Gäste der „Nestroy“. Nach dem Anlegen teilte sich die Reisegruppe zu verschiedenen Aktivitäten auf. Einige spazierten zum Burgberg mit dem Schloss, andere nahmen an der Stadtrundfahrt teil, um auch die Fischerbastei, die Stefanskirche oder das Parlament von der Nähe zu sehen. Es haben sich auch viele Gäste dazu entschlossen, auf dem Schiff zu bleiben, um die Fahrt durch das Donauknie zu genießen. In Esztergom waren wieder alle an Bord, um die Reise Richtung Wien fortzusetzen.
Höhepunkt des Abends war der Abschiedscocktail mit Kapitän Tibor Jeger und das anschließende Gala-Diner, dem eine von der Schiffsbesatzung aufgeführte Unterhaltungsschau folgte.
Nach 1934 zurück gelegten Kilometern erreichte am frühen Morgen die ,,Nestroy“ die Anlegestelle in Wien-Nussdorf, und eine sehr schöne und erlebnisreiche Reise neigte sich dem Ende zu.
Die Leserreisenden hatten noch ein letztes Mal Gelegenheit, die City von Wien zu erkunden, bevor es mit einem Transferzug zum Flughafen ging.
Was bleibt, ist eine Erinnerung an eine Kreuzfahrt vom Donaudelta nach Wien auf einem schönen Schiff mit freundlicher Besatzung, durch neun Länder mit zahlreichen geschichtsträchtigen Städten und viele nette, menschliche Begegnungen an Bord.

Text und Fotos: Helmut Köhler


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Sardinien – Naturparadies im Mittelmeer, 10. bis 17. April 2016

Eine wunderbare Jahreszeit, um Sardinien, ein kleines, aber an Natur- und Kulturschätzen reiches Land zu besuchen. Die Natur blüht in überwältigender Fülle, ein Farbenrausch für alle Sinne: Hänge voller dottergelber Ginsterbüsche, ebenso intensiv gelbe dunkelgrüne Akazienbüsche, weiße Zistrosen, blaue Lupinen, tiefrote Orchideen und unzählige andere Blütenpflanzen.

Die Leserreisenden unserer Zeitung konnten sich kaum sattsehen – nicht nur an der Blütenpracht, sondern ebenso an der intensiven, türkisfarbenen bis blauen Färbung des Meeres und der traumhaften, unberührten Strände. Fast bei jedem Ausflug waren mächtige, bizarr geformte Granitfelsen fantasiebeflügelnde Begleiter. Schlafende Riesen wurden entdeckt, Tiergestalten, wie z. B. Löwe, Elefant oder Bär. Auf manchen der Felsen thronen Überreste prähistorischer Festungen: Nuraghenwachtürme oder auch Grabstätten. Zu einer solchen Anlage führte gleich der erste Ausflug, nämlich zur Nuraghe ’La prisgiona’, das Gefängnis genannt, weil man bei der Freilegung zunächst glaubte, ein Gefängnis vor sich zu haben. Im verträumten Bergdorf ’San Pantaleon’ (der Film ’Zwei Esel auf Sardinien’ wurde hier gedreht) verweilten wir ein wenig, bevor es nach Porto Cervo, dem wohl bekanntesten Ort an der Costa Smeralda, ging.
Text und Fotos: Evelyn Selders-Müller


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Der Limes blüht auf - mit dem Sonderzug zur Eröffnung der Landesgartenschau in Öhringen (22.04.2016)

Fähnchen schwenkende Bürger mit ’Herzlich Willkommen’-Bannern empfingen die Fahrgäste des Sonderzuges, der am letzten Freitag frühmorgens am Öhringer Hauptbahnhof einlief. Darunter 50 Abonnenten unserer Zeitung, für die wir die Freikarten verlost hatten. Begleitet vom Oberbürgermeister Thilo Michler spazierten die Gäste Richtung Schloss. Bei herrlichem Wetter regnete es zur Eröffnung nur Rosenblätter. Um Punkt 9.15 Uhr ’fiel’ die goldene Schleife am Tor zum barocken Hofgarten - 171 Tage Landesgartenschau ’Der Limes blüht auf’ gingen an den Start. Ein 300 Jahre alter Schlosspark mit mächtigem Baumbestand, verbunden mit neuem Landschaftspark in der Cappelaue, bis hin zum fürstlichen Hofgut Cappel – 30 Hektar gelungen umgestaltete Fläche, lassen staunen und laden zum Verweilen ein.
Ein Tag reicht bei weitem nicht aus, alles gebührend zu bestaunen und ausgiebig zu genießen. Das Flüsschen Ohrn plätschert beschaulich durch das Gelände, sogar ein Strand lockt zum Innehalten.
Einen wahren Farbenrausch bieten die vielen Blumenbeetkompositionen – zurzeit überwiegend Tulpen, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Narzissen. Der das Gartenschaugelände querende Limes ist durch einen rund 500 m langen, mit rotlaubigen Gehölzen bepflanzten Streifen dargestellt.
Von der Grundschule bis hin zum Gymnasium lieferten Schüler beeindruckende, fantasievolle Werke, die vor allem das Zauberwäldchen ’bevölkern’. Großartige, kunterbunte Spielplätze, eine Skater-Anlage sowie ein ausgefallener Kletterturm lassen kaum Wünsche offen. Aus der Kunstsammlung Würth, wie auch von Künstlern des Hohenloher Kunstvereins e.V., sind Skulpturen in der Naturkulisse der Landesgartenschau verteilt.
Die Zeit bis zur Rückfahrt am frühen Nachmittag verging wie im Flug, und für viele der Mitfahrenden wird es mit Sicherheit nicht bei diesem einen Besuch bleiben. Dazu ist diese Landesgartenschau viel zu schön und vielfältig.
Text und Fotos: Evelyn Selders-Müller


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Apulien und Sorrent im Frühling, 07.03.-13.03.2016

Die südlichen Regionen Italiens waren das Ziel der ersten Leserreise unserer Zeitung in diesem Jahr. Zunächst standen die Sehenswürdigkeiten Apuliens auf der adriatischen Seite am Absatz des italienischen Stiefels auf dem Programm, bevor es weiter nach Westen zum Golf von Sorrent im Tyrrhenischen Meer ging. Eine Woche lang konnten die Reisenden die gastfreundliche italienische Lebensart genießen.
Vom Hotel Sierra Silvana in Selva di Fasano unternahm die Gruppe die ersten drei Tage ihre Ausflüge in die nähere Umgebung. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein wurden diese Fahrten zu einem Erlebnis. Nach dem Zimmerbezug blieb noch einige Zeit des Tages, um die Gegend mit den vielen Ferienhäusern zu erkunden. Schon der nächste Tag brachte die Gruppe nach Alberobello. Die Stadt ist vor allem wegen ihrer Kegelbauten, Trulli genannt, berühmt. Diese Rundbauten, eigentlich das Wahrzeichen Apuliens, haben als Vorbild die runden Hirtenhütten, die in dieser Gegend gehäuft vorgefunden wurden. Es sind zumeist runde, aber auch auf rechteckigem Grundriss errichtete, weiß gestrichenen Bauten mit charakteristischen Kegeldächern aus Kalksteinplatten, die ohne Mörtel in Form eines falschen Gewölbes aufeinander geschichtet sind. In Alberobello bestehen ganze Stadtteile aus diesen Trulli. Die Stadt entstand im 14 Jahrhundert und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Anfang März ist der Tourismus in dieser Gegend noch nicht so richtig in Gang gekommen, so konnte man das Flair der Stadt unbeschwert genießen.
Nur wenige Kilometer weiter entfernt liegt auf einem 410 Meter hohen Hügel Locorotondo, der “Runde Ort“. Seinen Namen hat die Ortschaft von der fast kreisrunden Altstadt. Locorotondo hat aber auch noch einen weiteren Namen: die „Weiße Stadt“, weil die Altstadt mit ihren engen Gassen geprägt ist von weißen Kalkstein-Giebelhäusern mit extrem schrägen Dächern, gemauerten Schornsteinen und aschgrauen Ziegeln. Von der Anhöhe hatten die Reisenden eine wundervolle Aussicht. Cisterino und schließlich Ostuni waren die nächsten Orte auf der Ausflugsfahrt. Der Ortskern von Ostuni liegt auf drei Hügeln mit großartigem Ausblick auf die vor der Adriaküste gelegenen Olivenhaine. Zum runden Abschluss des Tages gehörte dann natürlich noch eine mit Freude genossene Verköstigung des heimischen Olivenöls. Die auf dem Stiefelabsatz gelegenen Orte Lecce und die größere, geschichtsträchtige Hafenstadt Brindisi, von wo die viele Fähren nach Griechenland ablegen, waren Destinationen am Folgetag, und Reiseleiter Sascha hatte hier sehr viel Wissenswertes zu berichten.
Einer der Höhepunkte der Reise nach Apulien ist sicher die Besichtigung von Castel del Monte, der imposanten achteckigen Burg des Stauferkaisers Friedrich II. Das Schloss wurde von 1240 bis um 1250 errichtet, wahrscheinlich aber nie ganz vollendet.

Nun hieß es Abschied nehmen von Apulien. Quer durch das südliche Italien führte uns der Weg in die Region Kampanien, vorbei an den Ausläufern des Apennin, dem rund 1.500 Kilometer langen Gebirgszug längs durch Italien, nach Avelino, Salerno zum Hotel Nastro Azzuro bei Sorrent am gleichnamigen Golf.
In dieser bekannten Urlaubsregion ist die Fahrt auf kurvenreicher Strecke an der traumhaften Amalifiküste nach Positano ein unbedingtes Muss, die wir am nächsten Tag erleben durften. Auf Vorschlag von Reiseleiter Pietro entschied sich die Gruppe, in Abweichung des Programmes, für die Weiterfahrt nach Amalfi aufs Schiff umzusteigen, um von See aus die Küste zu entdecken. Traumhafte Häuser und kleine Strände vor den Klippen machten die Schifffahrt zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Nach der Stadtbesichtigung mit dem eindrucksvollem Dom ,,Sant\'Andrea‘‘ mit seiner großen Freitreppe, ging es hinauf nach Ravello zum Mittagessen und Besichtigung, bevor die Fahrt über Pompeji zurück zum Hotel endete.
Deutlich sichtbar war das Hauptziel am nächsten Tag schon von Ferne sichtbar: der Vesuv. Er sieht harmlos aus, ist aber immer ein noch aktiver Vulkan, der im Frühjahr 1944 zum vorerst letzten Mal ausgebrochen war. Er liegt am Golf von Neapel, nur neun Kilometer von der Stadt Neapel entfernt. Umringt von starken Regenwolken hatten sich die Reisenden dennoch den Mut gefasst, bis zum Kraterrand aufzusteigen, um in die Tiefe des Vulkans zu blicken, von wo schwefelhaltige Dämpfe aufstiegen. Danach gab es erst einmal eine Mittagspause mit Italienischen Köstlichkeiten, um anschließend gestärkt die antike, einst in der Vulkanasche versunkene Stadt Pompeji zu besichtigen. Wie auch wie Herculaneum, Stabiae und Oplontis ist Pompeji beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. untergegangen.
Am Abreisetag ging es noch einmal am Golf von Neapel vorbei mit Blick auf Küste, Hafen und hinauf zum Vesuv, um dann über die Innenstadt von Neapel zum Flughafen zu gelangen. So endete eine schöne Leserreise in den Süden Italiens mit vielen Eindrücken an bezaubernde Orte, eindrucksvolle Bauten, idyllische Landschaften und freundliche Menschen.

Text und Fotos: Helmut Köhler


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Südengland, 03.09. - 09.09.2015

Südengland & Cornwall - Traumhafte Landschaften und romantische Städte
Wer kennt sie nicht, die verfilmten Romane von Rosamunde Pilcher mit ihren farbensprühenden Bildern von der einzigartigen Landschaft in Englands Süden: Cornwall. Mit eigenen Augen sehen und auch erleben wollte dies eine Gruppe von Reisenden auf Leserreise unserer Zeitung vor einigen Tagen. Die Rundreise führte von London über Stonehenge bis an Land´s End am westlichen Zipfel Englands nach Dartmoor und Brigthon. Was die Reisegruppe alles erlebte, steht im nachfolgenden kurzen Reisebericht eines Teilnehmers.

1.Tag. Nach Ankunft auf dem Flugplatz London Heathrow, dem größten Airport der Stadt, und freundlichem Empfang der Reiseleitung ging es gleich zu einer Stadtrundfahrt ins Zentrum der Metropole, vorbei an Big Ben über die Tower Bridge zum Buckingham Palast. Beeindruckend: die unterschiedlichen Architekturstile aus vergangener wie auch aus der jüngsten Zeit. Am Abend erreichten wir unser erstes Etappenziel, Swindon, eine größere Stadt im Südwesten.
2. Tag. Auf unserem Weg nach Westen besuchten wir heute Stonehenge mit dem gewaltigen Steinkreis, der vor 5000 Jahre errichtet wurde. Bis heute ist noch immer nicht ganz genau geklärt, wozu diese Anlage einmal errichtet wurde, ob zu religiösen, kultischen oder zu astronomischen Zwecken. Der Nachmittag wurde in der eleganten Stadt Bath, am Fluss Avon gelegen, verbracht. Bath ist besonders bekannt durch seine römischen Bäder und sicher eine der schönsten Städte Südenglands, so auch die Meinung der Mitreisenden. Am Abend erreichten wir Bristol, und die Zeit reichte noch aus, ein wenig die Hafengegend der Stadt zu erkunden. Bristol, am Fluss Avon gelegen, war im 14 Jhd. ein bedeutendes Zentrum für Schiffbau. Sehenswert auch die Kathedrale und der Hauptbahnhof Temple Meads, einer der ältesten Bahnhöfe der Welt.
3. Tag. Auf unserem Weg Richtung Cornwall besichtigten wir heute das schöne und romantische Fischerdorf Clovelly an der Nordostküste Devons. Durch malerische Gassen führte der Weg hinab an das Meer. Auf der Straße entlang der Küste erreichten wir schließlich Tintagel mit den Ruinen der Artus Burg. Ein grandioser Ausblick auf die Küste und das weite Meer entlohnte uns für den beschwerlichen Aufstieg auf die Burg hinauf
4. Tag. Bei schönem Wetter mit viel Sonnenschein unternahmen wir einen ganztägigen Ausflug im Westen Cornwalls, beginnend mit dem Freilichttheater in Minack, das an einem steilen Felsenabhang direkt am Meer errichtet worden ist. Nächstes Ziel war „Land’s End‘‘ an der zerklüfteten Steilküste noch weiter im Westen, am „Ende des Landes“, das wir bei einem Spaziergang erkundeten. In St. Ives, einem wunderschönen Fischerort mit Künstlerviertel und pittoreskem Hafen – leider bei Ebbe -schlenderten wir durch die malerischen Gassen.
5. Tag. Gänzlich neue Eindrücke erlebten wir im National Park Dartmoor in der Grafschaft Devon. Eine wildromantische Moorlandschaft mit Hügeln und schroffen Felsen. Bekannt durch sein schlechtes Wetter und anhaltenden Nebel, weshalb sich die Gegend auch hervorragend als Schauplatz für diverse düstere Kriminalromane und-filme eignete. Doch heute hatte sich das Wetter von seiner besten Seite gezeigt. Arundel mit seiner gotischen Kathedrale und einem der besterhaltenen Schlösser des Mittelalters, ein kleiner Ort zwischen Southampton und Brighton gelegen, war das Tagesziel.
6. Tag. Nur wenige Meilen von Arundel entfernt liegt die außergewöhnliche Park- und Gartenanlage West Dean Gardens aus der viktorianischen Zeit. Prunkstück ist der Küchengarten, auch besonders sehenswert die Vielzahl an Gewächshäusern mit einer immensen Vielfalt an heimischen wie auch exotischen Pflanzen. Das mondäne Seebad Brighton war letzte Station an diesem Tag. Hier beeindruckte vor allem der imposant-exotische, im indischen Stil errichtete Palast Royal Pavilion aus dem 19. Jhd.
7. Tag. Langsam mussten wir schon wieder an die Heimreise denken, nicht ohne zuvor aber noch einen Trip in den Westen Londons, nach Windsor Castle, zu unternehmen. Dieses ist das am längsten bewohnte Schloss der Welt und noch immer die offizielle Hauptresidenz der britischen Königsfamilie. Vom Flughafen Gatwick aus traten wir den Rückflug nach Stuttgart an. Diese erlebnisreiche Reise in das Land der Rosamunde Pilcher wird sicher allen Reisenden in bester Erinnerung bleiben.
Text und Fotos : Helmut Köhler


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Venedig im Herbst: Ein Erlebnis vom 2.11. - 6.11.2014

Eine beeindruckende Reise führte eine kleine Gruppe Leserreisenden in eine Stadt, in welcher die Straßen voller Wasser stehen und dennoch alles zu Fuß zu erreichen ist: Venedig, aus 118 Inseln mit rund 400 Brücken und 166 Kanälen bestehende einzigartige Stadt im Norden Italiens. Nach ruhigem Flug bei großartiger Sicht auf die leicht Schnee bedeckten Alpen erreichten wir Venedigs Flughafen auf dem Festland bei Mestre und setzten – nach einem Fußmarsch zum Hafen - die Weiterfahrt mit einem Wassertaxi in die Stadt der Gondeln fort. Das Hotel Palazzo Giovanelli, am Canal Grande liegend, sollte unsere Unterkunft für die nächsten fünf Tage sein. Den Nachmittag nutzten alle, um zunächst die nähere Umgebung zu erkunden: die zahllosen engen Kanäle, die altehrwürdigen Bauten - vielfach mit verwitterten Fassaden -, die den einstigen Reichtum der Lagunenstadt widerspiegelten. Venedigs einzige Verbindung zum Festland ist ein vier Kilometer langer Damm, mit dem man auch per Zug den städtischen Bahnhof Venecia Santa Lucia erreichen kann.
Fotos: Helmut Köhler


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An der Zitronenküste – Die Halbinsel Sorrent 28.09. - 4.10. 2014

Ende September startete eine Gruppe Leserreisender unserer Zeitung zu einer Kultur- bzw. Wanderreise ins südliche Kampanien. In Neapel gut gelandet, vermittelte eine Stadtrundfahrt einen ersten Eindruck dieser drittgrößten italienischen Stadt, die 600 Jahre lang die Hauptstadt des Königreiches Neapel war. Sie liegt im Schatten ihres Wahrzeichens, dem Vesuv, der lediglich 30 km entfernt ’schläft’. Neapel ist eine sehr lebendige und junge Stadt – jeder 10. Einwohner ist Student. Bald ging es weiter Richtung Sorrent, wo wir im hoch über dem in Blau- und Grüntönen schimmernden Meer gelegenen Sant`Agnello unser in einem üppigen Garten gelegenes Hotel bezogen. Gegenüber von Capri gelegen, überwältigen die imposanten Felswände, die steil ins Meer abfallenden schroffen Felsen und die reiche Blütenpracht dieser Küstenlandschaft. Es ist das sogenannte ’Land der Sirenen’, wie es von den Seeleuten (der bekannteste war sicher Odysseus), genannt wurde, die diese wilde Natur nicht grundlos fürchteten.
Fotos: Evelyn Selders-Müller


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Parks und Gartenträume östlich der Elbe 18.06. - 22.06.2014

Die historischen Schlösser und Parkanlagen im Raum Brandenburg hatte eine kleine Gruppe von Leserreisenden unserer Zeitung zum Ziel für eine fünftägige Urlaubsfahrt gewählt.
Von Zossen aus, einer Stadt 50 Kilometer südlich von Berlin, unternahmen die Reisenden Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten von Cottbus, Potsdam und Dessau. Busfahrer und zugleich Reiseleiter Hans war für unsere Gruppe ein besonderer Glücksgriff, denn er führte uns mehrfach zusätzlich zu Orten, die nicht im Reiseprogramm vorgesehen waren.
So machten wir auch schon bei der Hinfahrt Halt in Naumburg an der Saale, um die Stadt und den Dom zu besichtigen.
Fotos: Helmut Köhler


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Blumeninsel Madeira 27.05 - 3.06.2014

Die fernab vom portugiesischen Festland im Atlantik liegende Insel Madeira hatte sich eine große Gruppe von Leserreisenden unserer Zeitung als Urlaubsziel für eine Woche ausgesucht.
Ausgangspunkt für eine Reihe interessanter Ausflüge in die Umgebung war das Vier-Sterne-Hotel Aldo Lido, am Rand der Hauptstadt Funchal gelegen, sodass auch kleinere Unternehmungen am Abend möglich waren.


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Katalonien 15.03. - 25.03.2014

Costa Brava – unterwegs an der ’wilden Küste’ Kataloniens

Der Nordosten Spaniens, genauer: der Küstenstreifen an der Mittelmeerküste in der autonomen Region Katalonien, die Costa Brava, war Ziel einer Leserreise unserer Zeitung vor wenigen Tagen. Den Namen ’wilde Küste’, der 1908 als geografische Bezeichnung eingeführt wurde, prägte der katalanische Dichter Ferrán Agullo Ende des 19. Jahrhunderts. An dieser ’wilden Küste’, in Calella, östlich von Barcelona, befand sich unser Hotel, von wo die einzelnen Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung starteten.

Fotos: Evelyn Selders-Müller 


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Paris 15. bis 18. August 2013

Paris 15. bis 18. August 2013

Paris – Traumziel für jung und alt!
Mit dem TGV nach Paris! Mitte August nutzte eine Gruppe Leserreisender unserer Zeitung diese bequeme und schnelle Möglichkeit, Paris zu erreichen und ab dem Gare de l'Est – einem der sechs großen Kopfbahnhöfe der Stadt – einzutauchen in die Hauptstadt der 'Grande Nation'.
Einen guten Auftakt bot die Panoramaaussicht vom Dach des ’Tour de Montparnasse’ (59 Stockwerke). Mit dem schnellsten Aufzug Europas ist man in 38 Sekunden auf 196 m im 56. Stockwerk und damit fast oben. Es bietet sich ein beeindruckender Blick auf das sich bis zum Horizont erstreckende Paris.
Fotos: Evelyn Selders-Müller


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Flusskreuzfahrt Holland und Flandern 29.05. - 06.07.2013

Flusskreuzfahrt Holland und Flandern 29.05. - 06.07.2013

Eine kleine Gruppe von Reisenden der Bietigheimer Zeitung hatte sich Ende Juni aufgemacht, um mit dem Schiff Holland und Flandern zu erkunden. Dabei ging es erst mit dem Bus zum Start der Kreuzfahrt nach Köln, wo wir am Nachmittag von der Crew der „MS Amelia“ herzlich empfangen wurden. Nach dem Empfang des Kapitäns und Reiseleiters hieß es auch schon "Leinen los". Schnell lag die malerische Stadt am Rhein hinter uns und unser Schiff nahm Fahrt auf flussabwärts.
Fotos: Helmut Köhler


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Istanbul und Kappadokien 19.04. - 26.04 2013

Istanbul und Kappadokien 19.04. - 26.04 2013

An der Grenze zwischen Europa und Asien tauchen Sie in die lebhafte Metropole Istanbul ein. Antike Paläste, reich verzierte Moscheen und farbenfrohe Märkte bestimmen das Bild des alten Konstantinopel an der berühmten Meerenge, dem Bosporus. Auf Ihrer Reise durch die pulsierende Hauptstadt besichtigen Sie weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie die Blaue Moschee, die Hagia Sophia und den Topkapi-Palast. Im Zentrum der Türkei erkunden Sie eine Landschaft aus wundersam geformten Tuffsteinhügeln, die im Laufe mehrerer Millionen Jahre von Vulkanausbrüchen und Wasserläufen geschaffen wurde. Kappadokien ist für seine unterirdischen Höhlendörfer, Burgfelsen voller Gänge und historische Wandmalereien in den Kirchen und Klöstern rund um das Weltkultur- und Naturerbe Göreme berühmt.
Fotos: Helmut Köhler


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Toskana 15. bis 21. April 2013

Toskana 15.04. - 21.04. 2013

Toskana – zauberhafte Landschaft zwischen Tyrrhenischem Meer und Apennin

Nach monatelanger Kälte und endlos grauen Tagen freute sich eine Gruppe Leserreisende auf Sonne und Frühling in der Toskana. Und tatsächlich, das Motto der Reise ’Sonnige Tage in der Toskana’ traf voll und ganz auf unseren Aufenthalt in Camaiore zu.
Fotos: Evelyn Selders-Müller


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Hurtigruten 28.03. – 08.04.2012

Hurtigruten – entlang der norwegischen Fjordküste gen Norden Einmal im Leben mit dem Schiff zum Nordkap! Voller Erwartungen machte sich eine Gruppe Leserreisender Ende März auf eine faszinierende Reise durch eine einzigartige Fjordlandschaft, um sich diesen Traum zu erfüllen. Die legendären Hurtigruten-Schiffe – man hat das Bild eines schwarz-weiß-roten Dampfers vor Augen und das Wort ’Postschiff’ im Kopf – sind keine Massentransporter, sondern nach wie vor Frachter, Postdampfer und Passagierschiff. Genau so, wie schon das erste Hurtigrutenschiff, das am 2. Juli 1893 von Trondheim in Richtung Hammerfest in See stach. Noch heute wird die Hurtigrutenlinie als `Lebensnerv´ oder ´Nabelschnur` des Nordens bezeichnet. Bis 2001 trug sie sogar die offizielle Bezeichnung ’Reichsstraße Nr.1’. 1250 Meilen liegen zwischen Bergen, dem Ausgangshafen und Kirkenes, dem Wendepunkt der Hurtigrutenschiffe.


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Naturparadies im Atlantik 30.5. - 6.06.2012

Naturparadies im Atlantik 30.5. - 6.06.2012

Leserreise zu den Kanalinseln Jersey - Sark - Guernsey Mit großen Erwartungen starten die Reiseteilnehmer von Stuttgart zum Direktflug nach St. Helier, der Hauptstadt von Jersey. Reiseleiter Rudi, ein Österreicher, der schon lange auf der Insel lebt, nimmt die Gruppe am Flughafen in Empfang. Mit dem Viersterne-Hotel "Pomme-d´Or" hatte der Reiseveranstalter Globalis-Erlebnisreisen eine sehr gute Wahl getroffen; nicht nur wegen der zentralen Lage sondern wegen der exzellenten Küche, die keine Wünsche offen lässt. Der kulinarische Höhepunkt ist zweifellos das fulminante Meeresfrüchte-Buffet. Der Ausflugstag am nächsten Morgen beginnt mit einem Besuch der St. Matthew`s-Kirche. Noch mehr Fotos von Kurt Sauter >>


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Kroatien - Stolzes Datmatien 06.10. - 13.10.2012

Kroatien - Stolzes Datmatien 06.10. - 13.10.2012

Leserreise der BIETIGHEIMER ZEITUNG; Fotos von Helmut Köhler Dalmatien ist ein Ferienparadies mit zahllosen Inseln und kristallklarem Meer. Die Bewohner sind stolz auf ihre reiche, wechselvolle Geschichte, viele Kulturdenkmäler stehen unter dem Schutz der UNESCO. Bei dieser Reise wurden die malerische Küste der kroatischen Adria zwischen der Weltkulturerbestadt Split mit dem berühmten Diokletianspalast und der alten Seefahrer-Rebublik Dubrovnik mit ihren mächtigen Mauern erkundet.


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